{"id":123,"date":"2014-08-05T08:15:23","date_gmt":"2014-08-05T08:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/?page_id=123"},"modified":"2014-08-05T08:15:33","modified_gmt":"2014-08-05T08:15:33","slug":"route-1","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/routenvorschlaege\/route-1\/","title":{"rendered":"Route 1"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Rundfahrt<\/strong><\/p>\n<p>Diese Fahrt geh\u00f6rt zu den Sch\u00f6nsten durch die Pr\u00e4fektur Iraklion, da sie an der wundersch\u00f6nen K\u00fcste des Kretischen Meeres entlangf\u00e4hrt. Auf dieser Rundreise lernen wir die gro\u00dfen Touristenzentren um Iraklion kennen. Es fehlt aber auch nicht an wundersch\u00f6nen Badegelegenheiten und historischen Ausgrabungsst\u00e4tten der Minoischen Kultur. Man verl\u00e4sst die Stadt Iraklion und f\u00e4hrt von der Platia Eleftherias nach Osten. Auf der alten Nationalstra\u00dfe kommt man nach 3 Km in das an der K\u00fcste gelegene Nea Alikarnasos. Die Fahrt geht weiter durch das fruchtbare Karteros &#8211; Tal, das fr\u00fcher um Omphalio &#8211; Ebene hie\u00df. Die Mythologie berichtet,dass die Nabelschnur des Zeus hier zur Erde fiehl, als die Koureten ihn aus der Dikt\u00e4ischen Grotte, wo er geboren worden war, zur Id\u00e4ischen Grotte brachten, um ihn vor seinem Vater Kronos zu verbergen. Bei Kilometer 6 befindet sich in einer H\u00f6hle die kleine Kirche Ajios Ioannis Vaptistis. Bei Kilometer 7 kommt man den sehr sch\u00f6nen Strand von Karteros, links liegen die Ruinen des antiken Amnisos, die den kleinen Paliochora H\u00fcgel umgeben. Die Ruinen auf der H\u00fcgelspitze stammen von dem Venezianischen Dorf Mesovouni aus dem 16 Jh.. Amnisos war der Hafen von Knossos und die Schiffswerft des Minos an der Einm\u00fcndung des Flusses Karteros. Hier landete der Legende nach auch Theseus um den Minotaurus zu t\u00f6ten und auch Odysseus kam auf seinen Irrfahrten hier nach Kreta. Bei Ausgrabungen wurde ein Minoisches Landhaus aus mittelminoischer Zeit freigelegt, das mit herrlischen Wandgem\u00e4lden geschm\u00fcckt war. Diese Gem\u00e4lde sind heute im Museum von Iraklion ausgestellt. Von dem Gipfel des H\u00fcgels hat man einen wundersch\u00f6nen Ausblick auf den weissen Sandstrand und die sch\u00e4umenden Wogen des Kretischen Meeres. Im Hintergrund erkennt man die Insel Dias. Am Abhang des H\u00fcgels, liegt unterhalb der Stra\u00dfe, mit einem kleinen Schild gekennzeichnet, die ber\u00fchmte Eileithyia H\u00f6hle. Diese H\u00f6hle ist ein uralter Kulturort und war f\u00fcr die G\u00f6ttin Eileithyia heilig. Au\u00dferdem kann man in ihr viele sch\u00f6nen Stalagtiten, S\u00e4ulen und kleine Teiche sehen. Leider mu\u00df man f\u00fcr die Besichtigung sich bei Fremdenverkehrsamt in Iraklion nachfragen. Man f\u00e4hrt zur\u00fcck zur Hauptstra\u00dfe und weiter nach Osten. Man kommt durch die fruchtbare Ebene von Vathiano, die landwirtschaftlich genutzt wird. Bie Kilometer 13 liegt der wundersch\u00f6ne Strand Kokkini Chani mit feinem wei\u00dfen Sand. Das ganze Gebiet ist ideal zum Windsurfen. Rechts liegt das Ausgrabungsgel\u00e4nde von Nirou. Man fand dort ein Geb\u00e4ude aus minoischer Zeit , welches sehr gut erhalten ist und aus der gleichen Zeit stammt wie die neuen Pal\u00e4ste von Knossos und Ph\u00e4stos. Die Siedlung besa\u00df in Ajii Theodori einen kleinen Strand mit einer Mole, der nach Prof. Sp. Marinatos,der \u00e4lteste Hafen des Mittelmeeres. Bei Kilometer 15 erreicht man den sch\u00f6nen Strand von Gournes. Auf der Weiterfahrt kommt man bei Kilometer 20 an den Sandstrand Kato Gouves oder Finikas. Eine Abzweigung f\u00fchrt rechts in den Ort Gouves. Hinter dem Ort f\u00fchrt eine weitere Abzweigung nach rechts zur Skotinou- H\u00f6hle. ES lohnt sich sie zu besuchen, die H\u00f6hle gilt als eine wichtige Kultst\u00e4dte. Bei Kilometer 23 biegt man wieder nach rechts zur Hochebene Lasithi ab. Man folgt ein kurzes St\u00fcck der Stra\u00dfe nach Lasithi und kommt durch das sehr fruchtbare Langada &#8211; Tal. Bei Kilometer 11 kommt man in das malerische Dorf Potamis, das zwischen Orangenb\u00e4men , \u00d6lb\u00e4umen und Platanen versteckt liegt. Links, kurz vor dem Ortseingang , steht die Panajia Kirche , in deren Inneren sehr sch\u00f6ne Wandgem\u00e4lde des 14. Jh. in gutem Zustand erhaten sind. Diese Kirche ist der einzige \u00dcberrest des sehr alten Klosters Moni Panajia Gouverniotis-sas, das einen kreuzf\u00f6rmigen Grundriss hatte und dem &#8220; Heimgang der Gottesmutter&#8220; geweiht war. Man f\u00e4hrt auf der ansteigenden Stra\u00dfe durch das tief gr\u00fcne Tal, kommt durch den Ort Sfentili und bei Kilometer 17 in das Dorf Avdos,das zwischen \u00d6lb\u00e4umen und G\u00e4rten versteckt liegt. Hier gibt es zahlreiche byzantinische Kapellen. Am Ende des Tales erreicht man bei Kilometer 18 das Dorf Gonies. Hier beginnt der eifgentlich Aufstieg zur Hochebene von Lasithi. Die kurvenreiche, asphaltiete Stra\u00dfe windet sich an dem Aposelemi Fluss entlang durch die malerische Schlucht von Ambelos und f\u00fchrt hinauf zur Hochebene. Die Strasse steigt weiter an und kommt nach etwa 3 Km in das zwischen riesigen B\u00e4umen im gr\u00fcnen liegende Dorf Karsi. Im diesem Dorf gibt es viele Brunne. Neben einem Brunnen erhebt sich stolz eine uralte Platane, die in Minoischer Zeit ein heiliger Baum war, weil sich Zeus mit Europa in Gorthis unter einer Platane vereinigte und aus dieser Verbindung Minos entstand. Die Strasse f\u00fchrt wieder den steilen Hang des Berges hinauf. Zwischen Platane und Nussb\u00e4umen liegt das Kloster Kera Kardiotissa. Es befindet sich in 630 Meter H\u00f6he und hat eine sch\u00f6ne Aussicht. Man f\u00e4hrt weiter aufw\u00e4rts, kommt in 680 Meter H\u00f6he durch das Dorf Apano Kera oder Minitis und erreicht nach weiteren 3 Km den Sattel Seliambelou in 900 Meter H\u00f6he an der Grenze der Pr\u00e4fekturen Iraklion und Lasithi. Der Ausblick ist zauberhaft. Zu unseren F\u00fcssen liegt einer der fruchtbarsten Landstriche der Pr\u00e4fektur Iraklion. Bei g\u00fcnstiger Witterung kann man am Horizont Santorin erkennen. Rechts und links der Strasse stehen steinerne Windm\u00fchlen,in den Getreide gemahlen wird. Im S\u00fcden erheben sich die Gipfel des Dikti, welche die ber\u00fchmte Hochebene von Lasithi umgeben. Die Strasse f\u00fchrt in ihren weiteren Verlauf durch malerische, kleine D\u00f6rfer und endet auf der Hochebene von Lasithi, 33 km von der Nationalstrasse entfernt. Man f\u00e4hrt zur Hauptstrasse zur\u00fcck und dann nach Osten weiter. Bei Kilometer 26 ( von Iraklio gerechnet) liegt Limani Chersinoso am Weststrand der Bucht von Malia. Die Ort ist heute ein sehr beliebter Ferienort mit allem was dazugeh\u00f6rt und einem sehr lebhaften Nachtleben. Die Ortschaft hat trotzdem ihren traditionellen Charakter behalten. Im Altertum lag westlich des Ortes die gleichnamige Stadt, die ein Hafen der Bergstadt Lyttos war. Sie war seit pr\u00e4historischer Zeit bewohnt, was durch die Reste einer Minoischen Siedlung best\u00e4tigt wird. Von dem Minoischen Heiligtum haben sich keine Spuren erhalten, die wenigen sichtbare Ruinen stammen aus r\u00f6mischer Zeit. Erhalten sind die Reste einer Akroplis, eines Amphitheater, der alten Hafenanlagen und ein Brunnen mit der Mosaikdarstellung von Fischern. Man fand auch die Reste von zwei fr\u00fchchristliche Basliliken, die Mosaikfu\u00dfb\u00e4den mit geometrischen Verzierungen besa\u00dfen. Die Sta\u00dfe f\u00fchrt weiter an der K\u00fcste entlang und kommt bei Kilometer 32 an die malerische Bucht von Stalida. Hier liegt ein sehr sch\u00f6ner Ferienort mit viel gr\u00fcn und einem herrlichen wei\u00dfen Sandstrand. Gleich dahinter liegt die malerische Bucht von Anissara. Von Stalida f\u00fchrt eine Abzweigung rechts zwischen \u00d6lbaumhainen nach Mochos hinauf. Der Ort liegt in 400 m H\u00f6he. Von dort hat man einen sehr sch\u00f6nen Blick auf die Bucht von Malia. Malerische G\u00e4sschen f\u00fchren an sch\u00f6nen H\u00e4usern mit blumengeschm\u00fcckten H\u00e4fen vorbei. In der Ortsmitte liegt ein gro\u00dfer Platz mit Tanzfl\u00e4che. Am 15 August veranstaltet der Wanderverein von Iraklion hier ein gro\u00dfes Fest mit Volksmusik und Tanz. Nach 3 Kilometern kommt man auf die Stra\u00dfe zur Hochebene von Lasithi. Von Stalida f\u00e4hrt man auf der Nationalstra\u00dfe nach Osten. Diese Fahrt ist herrlich, links hat man das stahlendblaue Meer und im Hintergrund erheben sich die Berge von Lasithi. Bei Kilometer 35 iegt an der Stra\u00dfe das sch\u00f6ne Malia. Malia ist eine modere Ortschaft in einer fruchtbaren und wasserreichen Umgebung. Es ist ber\u00fchmt f\u00fcr sein Gem\u00fcse und Obst. Es gibt hier einenherrlichen Strand mit feinen wei\u00dfen Sand, der zu den sch\u00f6nsten der gesamten Insel geh\u00f6rt. Drei Kilometer \u00f6stlich des Ortes liegt das Ausgrabungsgel\u00e4nde von Malia. Von Malia f\u00fchrt die Stra\u00dfe nach S\u00fcdwesten in das Innere der Insel durch die eindrucksvolle Schlucht Agios Georgios Touselinari und endet in Agios Nikolaos.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-124\" src=\"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs1-300x199.jpg\" alt=\"unterwegs1\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs1-300x199.jpg 300w, http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs1.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-125\" src=\"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs2-300x199.jpg\" alt=\"unterwegs2\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs2-300x199.jpg 300w, http:\/\/insel-kreta.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/unterwegs2.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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