Melidoni

Meledoni

Die Höhle von Melidoni befindet sich in 220m Höhe auf der südlichen Seite der talaischen Gebirgskette, die in der ANTIKE als Wohnsitz des Talos, des Bronzenen Wächter Kretas galt. Sie ist ein Herausragendes natürliches Phänomen und steckt gleichzeitig voller Mythen und Geschichten.

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Vor dem Eingang der Höhle befindet sich ein kreisförmiger Platz mit einem Durchmesser von ungefähr 25 m, der wahrscheinlich durch das Einstürtzen der Kalksteinschicht der ersten Kammer und durch die Senkung des Bodens an dieser Stelle entstanden ist. Es handelt sich also um eine Doline. Der heutige Eingang der Höhle ist bogenförmig. Seine Breite am Fuß beträgt 4 m und seine Höhe 2,5 m. Der Innenraum weißt eine große, rechteckige, zentrale Kammer auf, die sogenannte Helden Kammer, deren Länge 60 m, die Breite 30 m und die Höhe 13 m beträgt. Die Höhle besitzt noch zwei Gänge, einen in nördlicher Richtung mit 20 m Länge und einen in östlicher Richtung mit 50 m Länge. Im Jahre 1823 lagerte die osmanische Armee unter Führung von Houssein Bei in Melidoni. Die Bewohner 370 Menschen suchte in der Höhle Zuflucht. Nachdem Houssein Bei sie gefunden hatte, befahl er ihnen sich zu ergeben. Nach der Weigerung der Christen versuchte er in die Höhle einzudringen und verlor dabei viele seine Männer. Deshalb entschied er sich verschiedene Brennstoffe vor der Höhle aufzubauen und sie anzuzünden. Sofort breitete sich dichter Rauchin der Höhle aus, an dem die Christen starben. Seiddem gilt die Höhle als ein Massengrab. Die Knochen wurden in einer Urne untergebracht. Das Beinhaus befindet sich in der Mitte der zentralen Kammer.

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