Route 1

1. Rundfahrt

Diese Fahrt gehört zu den Schönsten durch die Präfektur Iraklion, da sie an der wunderschönen Küste des Kretischen Meeres entlangfährt. Auf dieser Rundreise lernen wir die großen Touristenzentren um Iraklion kennen. Es fehlt aber auch nicht an wunderschönen Badegelegenheiten und historischen Ausgrabungsstätten der Minoischen Kultur. Man verlässt die Stadt Iraklion und fährt von der Platia Eleftherias nach Osten. Auf der alten Nationalstraße kommt man nach 3 Km in das an der Küste gelegene Nea Alikarnasos. Die Fahrt geht weiter durch das fruchtbare Karteros – Tal, das früher um Omphalio – Ebene hieß. Die Mythologie berichtet,dass die Nabelschnur des Zeus hier zur Erde fiehl, als die Koureten ihn aus der Diktäischen Grotte, wo er geboren worden war, zur Idäischen Grotte brachten, um ihn vor seinem Vater Kronos zu verbergen. Bei Kilometer 6 befindet sich in einer Höhle die kleine Kirche Ajios Ioannis Vaptistis. Bei Kilometer 7 kommt man den sehr schönen Strand von Karteros, links liegen die Ruinen des antiken Amnisos, die den kleinen Paliochora Hügel umgeben. Die Ruinen auf der Hügelspitze stammen von dem Venezianischen Dorf Mesovouni aus dem 16 Jh.. Amnisos war der Hafen von Knossos und die Schiffswerft des Minos an der Einmündung des Flusses Karteros. Hier landete der Legende nach auch Theseus um den Minotaurus zu töten und auch Odysseus kam auf seinen Irrfahrten hier nach Kreta. Bei Ausgrabungen wurde ein Minoisches Landhaus aus mittelminoischer Zeit freigelegt, das mit herrlischen Wandgemälden geschmückt war. Diese Gemälde sind heute im Museum von Iraklion ausgestellt. Von dem Gipfel des Hügels hat man einen wunderschönen Ausblick auf den weissen Sandstrand und die schäumenden Wogen des Kretischen Meeres. Im Hintergrund erkennt man die Insel Dias. Am Abhang des Hügels, liegt unterhalb der Straße, mit einem kleinen Schild gekennzeichnet, die berühmte Eileithyia Höhle. Diese Höhle ist ein uralter Kulturort und war für die Göttin Eileithyia heilig. Außerdem kann man in ihr viele schönen Stalagtiten, Säulen und kleine Teiche sehen. Leider muß man für die Besichtigung sich bei Fremdenverkehrsamt in Iraklion nachfragen. Man fährt zurück zur Hauptstraße und weiter nach Osten. Man kommt durch die fruchtbare Ebene von Vathiano, die landwirtschaftlich genutzt wird. Bie Kilometer 13 liegt der wunderschöne Strand Kokkini Chani mit feinem weißen Sand. Das ganze Gebiet ist ideal zum Windsurfen. Rechts liegt das Ausgrabungsgelände von Nirou. Man fand dort ein Gebäude aus minoischer Zeit , welches sehr gut erhalten ist und aus der gleichen Zeit stammt wie die neuen Paläste von Knossos und Phästos. Die Siedlung besaß in Ajii Theodori einen kleinen Strand mit einer Mole, der nach Prof. Sp. Marinatos,der älteste Hafen des Mittelmeeres. Bei Kilometer 15 erreicht man den schönen Strand von Gournes. Auf der Weiterfahrt kommt man bei Kilometer 20 an den Sandstrand Kato Gouves oder Finikas. Eine Abzweigung führt rechts in den Ort Gouves. Hinter dem Ort führt eine weitere Abzweigung nach rechts zur Skotinou- Höhle. ES lohnt sich sie zu besuchen, die Höhle gilt als eine wichtige Kultstädte. Bei Kilometer 23 biegt man wieder nach rechts zur Hochebene Lasithi ab. Man folgt ein kurzes Stück der Straße nach Lasithi und kommt durch das sehr fruchtbare Langada – Tal. Bei Kilometer 11 kommt man in das malerische Dorf Potamis, das zwischen Orangenbämen , Ölbäumen und Platanen versteckt liegt. Links, kurz vor dem Ortseingang , steht die Panajia Kirche , in deren Inneren sehr schöne Wandgemälde des 14. Jh. in gutem Zustand erhaten sind. Diese Kirche ist der einzige Überrest des sehr alten Klosters Moni Panajia Gouverniotis-sas, das einen kreuzförmigen Grundriss hatte und dem “ Heimgang der Gottesmutter“ geweiht war. Man fährt auf der ansteigenden Straße durch das tief grüne Tal, kommt durch den Ort Sfentili und bei Kilometer 17 in das Dorf Avdos,das zwischen Ölbäumen und Gärten versteckt liegt. Hier gibt es zahlreiche byzantinische Kapellen. Am Ende des Tales erreicht man bei Kilometer 18 das Dorf Gonies. Hier beginnt der eifgentlich Aufstieg zur Hochebene von Lasithi. Die kurvenreiche, asphaltiete Straße windet sich an dem Aposelemi Fluss entlang durch die malerische Schlucht von Ambelos und führt hinauf zur Hochebene. Die Strasse steigt weiter an und kommt nach etwa 3 Km in das zwischen riesigen Bäumen im grünen liegende Dorf Karsi. Im diesem Dorf gibt es viele Brunne. Neben einem Brunnen erhebt sich stolz eine uralte Platane, die in Minoischer Zeit ein heiliger Baum war, weil sich Zeus mit Europa in Gorthis unter einer Platane vereinigte und aus dieser Verbindung Minos entstand. Die Strasse führt wieder den steilen Hang des Berges hinauf. Zwischen Platane und Nussbäumen liegt das Kloster Kera Kardiotissa. Es befindet sich in 630 Meter Höhe und hat eine schöne Aussicht. Man fährt weiter aufwärts, kommt in 680 Meter Höhe durch das Dorf Apano Kera oder Minitis und erreicht nach weiteren 3 Km den Sattel Seliambelou in 900 Meter Höhe an der Grenze der Präfekturen Iraklion und Lasithi. Der Ausblick ist zauberhaft. Zu unseren Füssen liegt einer der fruchtbarsten Landstriche der Präfektur Iraklion. Bei günstiger Witterung kann man am Horizont Santorin erkennen. Rechts und links der Strasse stehen steinerne Windmühlen,in den Getreide gemahlen wird. Im Süden erheben sich die Gipfel des Dikti, welche die berühmte Hochebene von Lasithi umgeben. Die Strasse führt in ihren weiteren Verlauf durch malerische, kleine Dörfer und endet auf der Hochebene von Lasithi, 33 km von der Nationalstrasse entfernt. Man fährt zur Hauptstrasse zurück und dann nach Osten weiter. Bei Kilometer 26 ( von Iraklio gerechnet) liegt Limani Chersinoso am Weststrand der Bucht von Malia. Die Ort ist heute ein sehr beliebter Ferienort mit allem was dazugehört und einem sehr lebhaften Nachtleben. Die Ortschaft hat trotzdem ihren traditionellen Charakter behalten. Im Altertum lag westlich des Ortes die gleichnamige Stadt, die ein Hafen der Bergstadt Lyttos war. Sie war seit prähistorischer Zeit bewohnt, was durch die Reste einer Minoischen Siedlung bestätigt wird. Von dem Minoischen Heiligtum haben sich keine Spuren erhalten, die wenigen sichtbare Ruinen stammen aus römischer Zeit. Erhalten sind die Reste einer Akroplis, eines Amphitheater, der alten Hafenanlagen und ein Brunnen mit der Mosaikdarstellung von Fischern. Man fand auch die Reste von zwei frühchristliche Basliliken, die Mosaikfußbäden mit geometrischen Verzierungen besaßen. Die Staße führt weiter an der Küste entlang und kommt bei Kilometer 32 an die malerische Bucht von Stalida. Hier liegt ein sehr schöner Ferienort mit viel grün und einem herrlichen weißen Sandstrand. Gleich dahinter liegt die malerische Bucht von Anissara. Von Stalida führt eine Abzweigung rechts zwischen Ölbaumhainen nach Mochos hinauf. Der Ort liegt in 400 m Höhe. Von dort hat man einen sehr schönen Blick auf die Bucht von Malia. Malerische Gässchen führen an schönen Häusern mit blumengeschmückten Häfen vorbei. In der Ortsmitte liegt ein großer Platz mit Tanzfläche. Am 15 August veranstaltet der Wanderverein von Iraklion hier ein großes Fest mit Volksmusik und Tanz. Nach 3 Kilometern kommt man auf die Straße zur Hochebene von Lasithi. Von Stalida fährt man auf der Nationalstraße nach Osten. Diese Fahrt ist herrlich, links hat man das stahlendblaue Meer und im Hintergrund erheben sich die Berge von Lasithi. Bei Kilometer 35 iegt an der Straße das schöne Malia. Malia ist eine modere Ortschaft in einer fruchtbaren und wasserreichen Umgebung. Es ist berühmt für sein Gemüse und Obst. Es gibt hier einenherrlichen Strand mit feinen weißen Sand, der zu den schönsten der gesamten Insel gehört. Drei Kilometer östlich des Ortes liegt das Ausgrabungsgelände von Malia. Von Malia führt die Straße nach Südwesten in das Innere der Insel durch die eindrucksvolle Schlucht Agios Georgios Touselinari und endet in Agios Nikolaos.

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